Auf Spurensuche im „Reichsjudenghetto“ Riga", Vortrag von Dr. Wittstamm und G. Möllers, 20.01.2026, 19.00 Uhr, Mensa des Theodor-Heuss-Gymnasiums
Am 24. Januar 1942 wurde die Bewohner der fünf Recklinghäuser „Judenhäuser“ in der Winterkälte auf Lastwagen nach Gelsenkirchen verbracht. Drei Tage später folgte ihre Deportation mit dem „Dortmunder Transport“.
„Abgemeldet nach unbekannt“ vermerkte das sonst so penibel arbeitende Einwohnermeldeamt in den Akten. Unbekannt war das Ziel der Zugfahrt auch den Opfern der Deportation – ebenso das Grauen, das sie dort erwartete: Unsere Spurensuche führt ins Ghetto Riga, an Orte, die z.T. heute noch erkennbar sind und wir begegnen Familienschicksalen unserer damaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Kooperationsveranstaltung von Theodor-Heuss-Gymnasium, Verein für Ort- und Heimatkunde Recklinghausen e.V. sowie die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.





