Erste Fremdsprache: (Klasse 5) Englisch

Zweite Fremdsprache: (Klasse 6) Latein, Französisch oder Spanisch

Die ersten Wochen des 5. Schuljahres

Bei der Gestaltung der Erprobungsstufe werden z.B. als KlassenlehrerInnen in der Regel pädagogisch erfahrene Lehrkräfte eingesetzt, die möglichst in zwei Fächern in der betreffenden Klasse unterrichten. Am ersten Schultag findet noch kein Fachunterricht statt. Stattdessen haben Kinder und KlassenlehrerIn die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und die neue Schule zu erkunden.

In den ersten Wochen des 5. Schuljahres liegt ein Schwerpunkt des Unterrichts aller Fächer auf der Vermittlung und Einübung von Regeln, deren Einhaltung einen geordneten Unterricht erst möglich macht. Sie betreffen Stundenanfang, Gesprächsführung, Heftführung, Notieren von Hausaufgaben etc. also einen Minimalkonsens von Verhaltensweisen, die den SchülerInnen zur Selbstverständlichkeit werden sollten und auf die sich die jeweiligen Kassenteams verständigt haben.

Schwerpunkttage zum Thema Lern- und Arbeitstechniken

Besonders die beiden Schwerpunkttage im Verlauf des 5. Schuljahres erleichtern den SchülerInnen das Erlernen grundlegender Lern- und Arbeitsformen wie z.B.:

Hausaufgabengestaltung, Gestaltung des Arbeitsplatzes, selbstständige Lernplanung, Steuerung der Konzentration, Vorbereitung von Klassenarbeiten etc.

Zusammenarbeit mit den Grundschulen des Einzugsbereiches

Wichtiges Element der Erprobungsstufe ist die Zusammenarbeit mit den elf Grundschulen unseres Einzugsbereiches. Kollegen und Kolleginnen des THG hospitieren regelmäßig einmal im Schuljahr in den 4. Klassen der Grundschulen und die Kollegen und Kolleginnen der Grundschulen in den Klassen der Jahrgangsstufe 5 am THG. Im Anschluss daran werden Gespräche über die jeweilige Klassensituation, Unterrichtsformen, Methoden etc. geführt. Zu der jeweils dritten Erprobungsstufenkonferenz der Jahrgangsstufe 5 werden die Kollegen und Kolleginnen der Grundschulen eingeladen, die die betreffenden SchülerInnen im 4. Schuljahr unterrichtet haben, sodass die Gelegenheit zum Austausch über die Entwicklung einzelner SchülerInnen gegeben ist.

Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist besonders vertrauensvoll. (Elternabende, Elternstammtische, Einzelgespräche etc.). Zudem findet eine individuelleBeratung durch das Leitungsteam der Erprobungsstufe statt. Nach den jeweiligen Erprobungsstufenkonferenzen werden die Eltern durch die KlassenlehrerInnen über den derzeitigen Leistungsstand der SchülerInnen informiert. Im Weiteren wird ein Informationsabend für die Eltern mit einer Schulpsychologin durchgeführt.Vor dem Ende der Erprobungsstufe werden die Eltern frühzeitig und langfristig im Hinblick auf die weitere Schullaufbahn ihrer Kinder beraten. Ziel dabei ist es, mögliche Übergänge im Einvernehmen mit den Eltern zu regeln. Voraussetzung für reibungslose Übergänge sind zudem die engen Kontakte zu den Haupt- und Realschulen unseres Einzugsbereiches.